<--- Bild der Woche
USCGC Ingham im Hafen von Key West, Fl
Besuchbar, begehbar und wunderschön anzuschauen. Zumindest wenn man gerade in Key West. Fl unterwegs ist und das alte Gelände des Marinestützpuntes findet. Das ist nicht allzu schwer, liegt jedoch etwas ab vom Trubel der Passgiere an der Cruise Pier oder dem Treiben auf der Duval Street.
Ingham wurde 1934 auf Kiel gelegt und im 2 WK im Convoy Service eingesetzt. Ingham wird die Versenkung von U-626 zugeschrieben.
Nach dem Kriege wurde der Cutter bis 1988 zum Küstenschutz und im
Anti- Drogen- Krieg eingesetzt.
Einige Superlative treffen auf das Schiff zu. 1988 war es das älteste im Dienst stehende US-Kriegsschiff, es war das letzte in Dienst stehende Schiff mit einem U-Boot-Kill. Das Schiff ist das höchstdekorierte der US-Küstenwache.
HMCS Regina
Gleich zwei Bilder aus der aktiven Zeit des Schiffes. Unter Umständen handelt es sich um das sehr leistungsfähige, in den 30ern entwickelte "Kodachrome" Material. Dieses Fotomaterial zeichnet sich stets durch lebendige Farben und große Dauerhaftigkeit aus.
Zwei weitere Bilder der "Regina", diesmal in s/w. Es scheint als wären alle Bilder zur selben Zeit, am selben Ort entstanden. Man beachte die Landmasse im Hintergrund, das Wetter, "chipping", Personal auf der Brücke und z.B die Flaggenführung des Schiffes. Ein direkter Vergleich liefert interessante Hinweise auf die farbliche Interpretation von s/w Aufnahmen.
Quellen und weiterführende Informationen (engl):
Department of National Defence, Canada
Northrop BT-1 an Bord von USS Enterprise (CV6)
Geniales Bild, oder? Yellow Wings, silberner Rumpf, blaue See und ein Flugdeck in Friedensfarben. USN-Manöver vor Hawaii 1940.
Am 30.12.1940 war Schluss mit der Farbenfreude, alle Maschinen wurden vorerst mit NS Light Gray (FS36440), dem ab da bis auf weiteres geltenden Standard lackiert.
Auf diesem Flugzeugtyp wurde später die berühmte SBD-Dauntless Serie aufgebaut. Die SBD-Serie hatte einen wesentlich stärkeren Wright Cyclone Motor, ein komplett in den Rumpf einziehbares Fahrwerk, sowie veränderte Leitwerke und trug damit die Hauptlast der trägergestützten Bomberverbände während des Engagements der USA im Pazifik von 1941-1945.
6B10 (SNo.0631) ist auf diesem Bild mit einer Schiesskamera ausgerüstet. Sie befindet sich deutlich sichtbar rechts vor dem Cockpit, direkt neben einem der parweise eingebauten, vorderen .50 cal (12,7mm) Browning M2 MG.
PBY Catalina Maschinengewehrschütze
Auf einem Kodak Film wurde dieser Bordschütze in den frühen 40ern abgelichtet. Eine schöne Farb-Studie zum Thema frühe Tarnfarben bei US-Flugzeugen. Auch die Farbe des Interieurs ist hier wunderbar zur erkennen.
USS Wisconsin (BB-64)
Viel besprochen, viel darüber geschrieben. Unnötig dieses seht gut dokumentierte Schiff an dieser Stelle weiter zu besprechen. Das haben andere bereits bravourös gelöst. Zum Beispiel auf wikipedia.
Aber die Perspektive und die Art der Bildbearbeitung waren dann doch Grund genug um heute in dieser Kategorie zu erscheinen. Schickes Pic oder? :-)
VII B 1938
Im Forum von Marinewerft widmet sich User Ricci gerade dem einen oder anderen U-Boot. Nun gibt es ja auch von den früheren Booten, wie z.B dem VIIB das eine oder andere Modell, von dem einen oder anderen Hersteller. Warum nicht einmal solch ein U-Boot in einer etwas ausgefalleneren Lackierung?
U -45 war das erste der VIIB und wurde bei Krupp-Germania in Kiel gebaut. An diesem Boot wurde mit Hilfe des Rasters und der Fotografie die Höhe der Bugwelle gemessen. Eine CWL ist in weiss (!!!) bis zum Satteltank gezogen. Das Rig des Bootes mit der Gösch, die Turmnummer und die 8,8cm ist friedensmässig bzw "early war". Wär doch mal was.....
Für Turmnummern-Decal und zu anderen Feinheiten steht Ihnen Marinewerft im Forum gern zur Seite. Mit ein klein wenig Stolz können wir sagen "We got what it takes". Der Rest liegt natürlich bei Ihnen....:-)))
No, it´s not "Edmund Fitzgerald", but....
....einige ihrer Verwandten. Die vielleicht bekannteste Vertreterin der sogenannten "Lakers", "Edmund Fitzgerald" selbst, ist nun sehr berühmt und viel besungen. Diese Bilder hingegen stammen zwar von "Lakers" allerdings von der Redaktion im Klarnamen bis dato unbekannten. Leider liegen uns bis dato keine höher auflösende Varianten vor, die Namen erkennen ließen. Trotzdem entschieden wir uns für jene Bilder.
So bleibt es vorerst bei einer weiteren Inspiration in punkto Farben des Wassers oder Arrangement in Hafenszenen zu Ihrem nächsten Projekt.
Die Bilder datieren in die späten 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Aufgenommen also, als die "Edmund Fitzgerald" gerade gebaut wurde.
Die Geschichte der "Edmund Fitzgerald" liest sich übrigens wie der klassische Beweis des Wahrheitsgehaltes im seemännischen Aberglauben. Ein Schiff an dessen Steven die Flasche nicht zersprang, das nicht ins Wasser wollte, und direkt nach dem Slip ad hoc kollidierte. Ungute Zeichen. Der Stoff aus dem Legenden sind....
"HMS Howe" geht durch den Suez Kanal Juli 1944
"SS Laurel Branch"
"SS Laurel Branch" geschaffen von John Henry Mohrmann, einem Maler des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
So genannte "Kapitänsbilder" weisen in der Regel eine hohe Akuratess auf. Sie wurden von Künstlern im Auftrage der Eigner oder Kapitäne geschaffen. Die Kunden waren mit dem Original also bestens vertraut und somit in Sachen Genauigkeit die besten Kritiker. Im allergrößten Teil der Fälle werd z.B. Personal auf dem Bilde, vom Künstler mit eindeutig erkennbaren Tätigkeiten betraut. In vielen Fällen werden die Schiffe auf ihrer alten Linie oder manchmal auch während besonderer Ereignisse ihrer Dienstzeit dargestellt.
Dieses Bild diente Harry Abott von Battlefleet Models als wichtige Inspiration zu seinem letzten Kit, der "SS Drumgeith". (Marinewerft berichtete)
HMS King George V
"HMS King George V" einlaufend Halifax
Ein Bild der KGV, das bislang nur in schlechteren s/w Versionen, meistens unter der irrtümlichen Beschreibung "HMS Prince of Wales" bekannt war. Anhand der s/w-Version, zum Beispiel auf maritimequest.com, ist es auch nicht ganz so einfach hier zu differenzieren.
Mit diesem Bild, das seine Ursprünge im Imperial War Museum in London hat, ist die Sache schon wesentlich einfacher. Das Entmagnetisierungskabel z.B, Details der Funkanlage sowie die zweifelsfreie Identifizierung des Seezeichens am rechten Bildrand machen eine Unterscheidung jetzt eher möglich. KGV ist hier in einem verwitterten AP507b- Anstrich zu bestaunen.
Unter diesem kommt ihre frühere "Splinter-Pattern -Camouflage" aus 1940 zum Vorschein, welche wiederum von einer Art roter Grundierung unterbrochen zu sein scheint.
Sie passierte soeben "Meaghers Beach old lighthouse" im Seekanal vor Halifax. Das Bild wird derzeit in den Januar 1941 eingeordnet.
Marinewerft.de bedankt sich herzlich bei Olaf Held von Linerpara.de, der mit detektivischer Spürnase, dieses Bild, sowie einige weitere faszinierende Farbaufnahmen aus den Weiten des www gefischt hat.
Sollten Sie an größeren Versionen des Bildes interessiert sein, empfehlen wir Ihnen einen Besuch im Forum von Marinewerft.de, und dort in dem von Olaf Held moderierten Bereich "Forschung Farben Militär".
Dort finden Sie weitere faszinierende und hochauflösende Farbbilder verschiedener Einheiten z.B der Royal Navy, der Royal Canadian Navy, oder der US-Navy.
Fragen zur DKM werden dort ebenfalls von Herrn Held sehr detailiiert und umfangreich behandelt.
Wir bitten Sie um Verständnis das dieser Forschungsbereich nur registrierten Mitgliedern zu Verfügung stehen kann.
HMS Rodney (Gemälde)
HMS Rodney von HMS Nelson´s Brücke gesehen
Ein echtes Webfundstück, leider ohne Benennung des Künstlers. Dieses Bild fiel der Redaktion von marinewerft.de beim stöbern im Web, leider bar jeder weiteren Angabe, in die Hände. Das Bild besticht durch die Perspektive des Lichtes und die fotorealistische Darstellung des Wassers.
Sollten einem der geneigten Leser von marinewerft.de nähere Angaben zu Bild oder Künstler vorliegen, so wären wir über die Nutzung des Feedback-Formulares sehr dankbar.
EHRE WEM EHRE GEBÜHRT!
USS Lexington (CV-2) 1929
USS Lexington (CV-2) durchfährt einen künstlichen Rauchschleier während eines Manövers im Februar 1929
Dampfschiff Andromeda 1935
Dampfschiff ANDROMEDA (1935) der Dampfschifffahrts-Gesellschaft "Neptun", Bremen *
ANDROMEDA liegt hier in Königsberg/Pr. im alten Pregel, am Anleger in der Lindenstraße, vor der Honig-Brücke, in Höhe der Neuen Synagoge. Kapitän des Schiffes ist zu dem Zeitpunkt Johannes Tensfeldt. Interessant ist die Beflaggung des Schiffes. Achtern am Flaggenstock hängt die deutsche Handelsflagge schwarz/weiß/rot, gemeinsam mit der Hakenkreuzflagge hier im Top des ersten Mastes zu erkennen. Bis 1935 galt die Regelung der gemeinsamen Flaggenführung, die in der Verordnung der Flaggenhissung vom 12. März 1933 festgelegt war. Danach führten auch die Handelsschiffe die Hakenkreuzflagge als Handelsflagge.
*colorierte Version, Sammlung Andreas Tensfeldt
Friend or Foe?
"USS Connecticut" (SSN-22)wird untersucht.
Am 27. April 2003 tauchte die "USS Connecticut", ein atomgetriebenes Jagd-U-Boot der Seawolf-Klasse in der Arktis auf. Dieses Ereignis erregte auch die Aufmerksamkeit eines Eisbären. Meister Petz, nicht müde, machte sich daran unter anderem den achteren Stabilisator näher zu untersuchen. Unbestätigten Quellen zu Folge wurd dabei das Ruder leicht beschädigt.
Deutscher Flugzeugträger "Graf Zeppelin" auf der Marinewerft
Der Graf am Ausrüstungskai
HMS Hotspur (1870-1904)
HMS Hotspur mit ausgebrachten Torpedoschutznetzen
Wilhelm Gustloff
Die Wilhelm Gustloff als Lazarettschiff im Herbst 1939
T - Boot der Raubtier-Klasse
Aus dem Nachlass meines Onkels stammt dieses stimmungsvolle Bild aus den frühen Kriegsjahren. Höchstwahrscheinlich ist es im Rahmen der Weserübung aufgenommen worden. Der Rest der Bilderserie ist in diesen Kontext einzuordnen.